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| Matze´s - Suchtipps |
Auf dieser Seite möchte ich versuchen, den manchmal
vernagelten Gedankengängen etwas auf dieSprünge zu helfen.
Den Schatz kann ich euch nicht liefern, eventuell aber den Weg dorthin.
Letztendlich liegt es aber doch an jedem selbst, wie erfolgreich man ist.
Ich höre auch schon die Unkenrufer, die nun sagen werden:
„Ach, den Quatsch kennen wir doch schon von`R. Ostler`!“
Nichts desto Trotz, habe ich durch meine vielen Kontakte feststellen müssen,
das es genügend Sucher gibt, die gar nicht so recht wissen, wo man mit der Suche ansetzen soll.
Darum hier meinerseits ein paar, hoffentlich gute Tipps zum Erfolg.
Vorweg jedoch etwas wichtiges, was jeder Schatzsucher verinnerlichen sollte!!!
Aufklärung und Ziele!!!
Seit Jahrtausenden werden Edelmetalle aus der Erde geborgen.
Für die letzten ca. 500 Jahre wird eine Menge von weit über 75000
Tonnen Gold und ein vielfaches dessen an Silber geschätzt.
Einmal gefördert gehen diese Edelmetalle nie wieder verloren,
sondern werden für vielfältige Dinge wie Schmuck oder in der
Industrie verarbeitet. Ein gewisser, nicht gerade kleiner
Prozentsatz allein des Goldes, geht wieder in die Erde zurück.
Aber auch dann sind sie nicht endgültig verloren, sondern werden auf
die eine oder andere Art und Weise geborgen. Geplante Grabungen
oder Zufallsfunde gab es zu allen Zeiten mehr als genug.
Man sollte nicht gleich an die großen Funde Denken, wie die römischen
Silberfunde von Hildesheim, Kaiseraugst und Mildenhall (UK)
oder an die vorzeitlichen skandinavischen Goldfunde, wenn man heutzutage von Schatzsuche redet.
Ganz im Gegenteil, es geht darum, sich im Vorwege der Recherche zu widmen.
Denn, wo in der Geschichte etwas los war, da verspricht der Boden auch etwas herzugeben.
Seit einigen Jahren (ca. 25 in der BRD) werden qualitativ gute Metallsuchgeräte der breiten
Öffentlichkeit angeboten und von dieser auch in zunehmenden Maße genutzt.
Gerade bei uns dürften diese Detektoren dazu beigetragen haben, das verborgene Schätze
aufgespürt wurden(Welfenschatz, Moritzburg).
Was im Ausland schon längst Gang und gäbe ist, nämlich die Gründung von
Schatzsuchergemeinschaften,kommt auch hierzulande endlich einmal ins rollen.
Leider gibt es, wie überall, auch auf dem Gebiet der Schatzsuche „Schwarze Schafe“.
Diesen Einhalt zu gebieten sollte den diversen Interessengemeinschaften,
Vereinen und Clubs ein besonderes Anliegen sein.
Es kann nicht angehen, das die Vernünftigen Schatzsucher mit den als
„Raubgräber“ titulierten „Gewissenlosen Subjekten“ über einen Kamm geschoren werden.
Tatsache ist letztendlich auch, das es viele Ehrenamtliche Sondengänger gibt,
die bei der Rettung unwiederbringlicher Kulturgüter tatkräftig den LDA´s und
Archäologischen Institutionen zur Seite stehen, was auch sehr zu begrüßen ist.
Leider ist es aber häufig so, das man von Seiten der o.g. Institutionen nicht an einer
Mitarbeit und Zusammenarbeit mit Sondengängern interessiert ist.
Ganz im Gegenteil, es werden uns von deren Seite immer wieder Knüppel zwischen die Beine
geworfen. Um dieser Einstellung seitens des LDA endlich ein Ende machen zu können,
wäre es begrüßenswert, das man hier in Deutschland endlich eine genügend große Lobby
bekommt, um in dieser Angelegenheit eine Lösung zu finden.
Im benachbarten Ausland und auch in Übersee sind die Archäologen dankbar für
jede Unterstützung seitens der Sondengänger und pflegen einen regen Kontakt zueinander.
Vielleicht habt ihr ja eines Tages das Glück, mit eurem Detektor über einer Stelle zu stehen,
an der sich euer Traum erfüllt. Nämlich das finden eines Schatzes!
Verhaltensmaßregeln / Ehrenkodex!!!
1.)Macht euch mit der Gesetzeslage der Region bekannt, in der ihr Suchen wollt.
2.)Wollt ihr euren Detektor mit ins Ausland nehmen, dann macht euch mit den dortigen Bestimmungen vertraut.
Dieses ist am besten bei den Konsulaten und Botschaften zu bewerkstelligen.
3.)Beachtet alle in Deutschland geltenden Denkmalschutzgesetze.
4.)Hinterlasst keine unnötigen Zerstörungen, wie offene Löcher u.ä.!
5.)Lasst keine ausgegrabenen Ziehlaschen, Kronkorken oder Alufolie etc. liegen, sondern
sammelt sie gesondert und werft sie in den nächsten Papierkorb.
Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern beim nächsten Suchgang an der selben Stelle
buddelt ihr die wenigstens nicht mehr aus. Außerdem schafft dieses Vorgehen auch
Sympathien in der Bevölkerung und bei öffentlichen Stellen!!!
6.) Das Betreten privater Grundstücke sollte man erst nach Absprache mit dem Eigentümer
in Angriff nehmen, da Hausfriedensbruch nun mal ein Strafbestandteil ist und
Repressalien nach sich ziehen kann.
7.)Beim Auffinden, teils noch scharfer Munition, sollte man die Stelle markieren und diesen Fund
den zuständigen Behörden zur Bergung melden.
8.)Beachtet die Regeln des Naturschutzes. Trampelt keine Zäune nieder. Nach Betreten einer
Weide ist ein Gatter auch wieder zu schließen. Bestellte Felder sind zu meiden,
um nicht den Zorn des Bauern auf sich zu ziehen, der meistens nichts dagegen hat,
wenn man nach dem Abernten seinen Acker absuchen möchte.
9.)Versteckt euch nicht mit eurem Metalldetektor, denn das zieht Misstrauen auf sich.
Betreibt Aufklärung und ihr werdet sehen, das man euch mitunter auch noch mit einigen Tipps,
wo sich die Suche lohnen könnte versorgt.
10.) Trefft ihr einen anderen Sondengänger, tauscht euch nach Möglichkeit mit ihm aus.
Wer weiß, vielleicht kann man auch einmal gemeinsam Suchen gehen, ist auch nicht ganz uninteressant.
Beachtet bitte immer das ihr als Sondengänger in der Öffentlichkeit die gesamte
Schatzsucherszene repräsentiert. Euer Fehlverhalten fällt auf alle, die euer Hobby
teilen zurück. Man möchte ja schließlich immer und überall einen guten Eindruck hinterlassen.
Hier noch ein Special-Tipp!!!
Bevor ihr euch nun die Finger reibt, um auf die Suche zu gehen,
solltet ihr folgendes unbedingt tun!!!
Geht in Gedanken folgenden Fragenkatalog durch:
1.) Überprüft vor der Abfahrt die Funktionalität eures Detektors.
2.) Habt ihr Ersatzbatterien oder Akkus mit dabei?
3.) Kopfhörer überprüfen. (Kabelbruch o.ä.) Es ist zu empfehlen
immer einen Kopfhörer in Reserve mit dabei zu haben, da die
Dinger die Angewohnheit haben während des Einsatzes kaputt zu gehen!!!
4.)Sind alle Gerätschaften dabei, wie Spaten, Schaufel, eventuell
eine Hacke, Taschenlampe, Verbandszeug, Mückenspray,
Sonnenschutzmittel, Regenzeug, Handy oder Funke (im Falle eines Unfalles),
Verpflegung, bei Bedarf: wichtige Medikamente(für Diabetiker Traubenzucker),
Feldstecher, Gebrauchsanweisung (für neue oder komplizierte Geräte),
Rucksack o.ä., das richtige Schuhwerk (möglichst keine Schuhe mit Stahlkappen...grins),
Kartenmaterial, GPS-Gerät oder Kompass, Taschenmesser oder Multifunktionstool
( falls mal eine Schraube locker ist), Pinpointer (falls vorhanden) und nicht
zu vergessen den Metalldetektor (grins)?
Diese Tipps solltet ihr immer beherzigen, denn es ist einfach nur
übel, wenn man Stundenlang zu seinem Suchziel fährt und der
Detektor ist kaputt oder es fehlt etwas, oder, oder, oder!!!
Da mir solche Dinge selbst schon passiert sind und ich mit Schaum vor dem
Maul nach Hause fahren musste, kann ich euch nur wärmstens
empfehlen auf diese Sachen zu achten.
Gut Fund wünscht euch Matthias
Das einfachste zuerst: Die Strandsuche
Nun werden viele lachen, aber selbst hier, am Strand, kann man
immer noch genügend Fehler machen. Die meisten, die ich am
Strand beobachten konnte, laufen entweder wahllos über den
offenen Strand, oder nur halbherzig an den Strandkörben vorbei.
Das ist schon ein grundlegender Fehler! Auf der Suche nach
Bargeld, welches die Badegäste verloren haben, muss man schon sehr genau suchen.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass das Geld direkt an der Kante des Strandkorbes
oder kurz davor liegt. Ich habe verschiedene Taktiken ausprobiert und festgestellt, das
sehr häufig das Geld und der Schmuck in einer Entfernung von 2 Metern drum herum zu finden ist.
Auch ist mir sehr häufig aufgefallen, das kaum jemand hinter den Strandkörben sucht und
das ist auch ein Fehler. Jetzt wird sich so mancher fragen:„WIESO?“
Ganz einfach! Wenn man spät Abends oder früh morgens den Strand betritt, stehen meist alle Körbe in
reih- und Glied. Im Laufe des Tages aber werden alle Körbe ständig hin- und her gerückt
und geschoben je, nachdem ob man nun Sonne haben will oder nicht.
Daraus ergibt sich: das alle potenziellen Fundstücke über eine erstaunlich große
Fläche verteilt werden.
Demnach macht es also durchaus Sinn, alle Flächen gründlichst abzusuchen!
Noch ein ganz wichtiger Tipp! Häufig hat man Probleme mit dem Strandkorb selbst,
weil an der Unterkante des Korbes eine, meist aus Aluminium bestehende Metallkante
angebracht ist. Will man nun dicht am Strandkorb die Fläche
absuchen, ist es im normalen Schwenkvorgang nicht möglich
einen Gegenstand zu identifizieren, weil die Suchspule ständig die Metallkante des Korbes erfasst.
Jetzt mein heißer Tipp: Geht mit der Spule direkt an die Korbkante und führt sie direkt an der
Kante entlang. Ihr werdet einen WAAAAHNSINNS Dauerton erhalten.
Ich weiß es. Wenn der Dauerton abbricht, dann liegt darunter ein Gegenstand!
Dieses ist ein Trick, den ich schon tausendfach, mit gutem Erfolg angewandt habe.
Diesen kann man auch gut bei anderen Gelegenheiten nutzen, Spielgeräten etc. !
Probiert es ruhig einmal aus. Ihr werdet erstaunt sein über die Funde,
die ihr dann machen werdet und wie gut es funktioniert.
Nun eine kurze Liste mit Orten, an denen eine Suche lohnt
1.)Wie bereits erwähnt, die Strandsuche
2.)Gut besuchte Spielplätze und Sandkisten
3.)Fest- und Kirmesplätze
4.)Badeseen und deren Liegewiesen
5.)Ackerflächen
6.)Wälder- und Haine
7.)Rodel- und Skipisten
8.)Öffentliche Parkanlagen
9.)Gut besuchte Flussufer
10.)Baustellen und Erdhalden/Erddepot´s
11.)Wüstungen
12.)Sportplätze (Weitsprungkiste)
13.)Beachvolleyballplätze
14.)Alte, wilde Müllkippen ,Abfallgruben
und so weiter und so weiter. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Man sollte selbst ausprobieren, wo man die besten Ergebnisse erzielt.
Erfolg versprechende Geländemerkmale
Zu allen Zeiten wurde und wird auch heute noch versucht, etwas vor dem
Rest der Menschheit zu verbergen, aus welchen Gründen auch immer.
Viele Dinge wurden nie wieder geborgen und liegen somit wahrscheinlich heute
noch dort, wo sie vergraben wurden. Hierzu wieder eine kleine Auflistung,
wo sich die Suche lohnen könnte.
1.)Uralte Bäume, wie Buchen, Linden, Eichen, etc. , die einzeln stehen.
Außerdem Bäume mit eingeritzten Zeichen oder auffälligem Wuchs.
Auch Bäume in kleinen Gruppen stehend können Geheimnisse bergen.
Oder unter Wurzelwerk oder umgekippten Bäumen können Überraschungen lauern.
2.)An oder unter Feldsteinen und großen Findlingen.
3.)Alte Kilometer- oder Grenzstein
4.)Alte Pferde- oder Viehtränken
5.)In, an oder neben alten Hohlwegen
6.)Weggabellungen- oder Kreuzungen
7.)Trockengelegte Gräben
8.)An alten Brücken und Stegen
9.)Auf- oder in Feldknicken
10.)An alten Mauern oder Mauerresten
Hier habe ich für euch einen interessanten Link für euch,
der sich mit Feldbegehung beschäftigt!!!
Tipps und Tricks für die Feld und Flurbegehung!!!
Ich hoffe mit dieser Seite habt ihr etwas mehr Durchblick bekommen??!!
Ich wünsche Euch allen "Gut Fund" 
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